UVH-Strahler

UVH-Strahler

Bei UV-Mitteldruckstrahlern handelt es sich um Gasentladungsstrahler. Im Betrieb befindet sich im Quarzglasrohr das Plasma, welches das gewünschte Spektrum erzeugt. Das Plasma weist eine Temperatur von ca. 5.000 bis 7.000 K auf. Ermöglicht wird dies dadurch, dass über die Elektroden ein hoher Strom fließt. Aufgrund der kleinen Abmessungen der Elektroden ist die Stromdichte an deren Spitzen sehr groß. Verbunden mit den geringen Abmessungen bedeutet dies, dass die Elektroden stark belastet werden. Nach etlichen Stunden Betrieb kann dies daran sichtbar werden, dass der Strahler im Quarzrohrinneren im Elektrodenbereich anfängt zu schwärzen. Dieser als sogenannte Schwärzung bezeichnete Effekt kann durch einen Halogenzusatz spürbar verringert werden.

Durch Befüllen des Strahlers mit einem Halogenzusatz kann ein Kreisprozess realisiert werden, der wie folgt arbeitet: Das von der Elektrode stammende und sich auf dem Quarzglasrohr (kälteste Stelle!) ablagernde Wolfram verbindet sich mit dem im Gas befindlichen Halogen. Diese Verbindung zerlegt sich in der Nähe der Wendel wieder, wodurch sich das Wolfram auf dieser ablegt. Hierdurch wird die Ablagerung von Wolfram auf dem Quarzglaskolben verhindert. Voraussetzung für das optimale Funktionieren des Halogenkreislaufs ist eine ausreichend hohe Temperatur des Quarzglasrohres.

Aus diesem Grund empfehlen wir, dass die Rohrwandtemperatur eines UV-Mitteldruckstrahlers zwischen 700 und 900 °C betragen soll.

Glauburgstrasse 34
D-63683 Ortenberg

Tel: +49 6041 962 80

info@uv-technik.com

© uv-technik meyer gmbh